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Verschärfung Waffenrecht – jeder Waffenbesitzer ist betroffen!

Besitzen Sie eine Glock-Pistole mit einem Magazin von mehr als 20 Schuss, eine halbautomatische Kalashnikov, eine Colt AR15 oder eine Nachbaute dieses Typs oder beabsichtigen Sie, so eine Waffe zu kaufen? Gratulation: In zwei Jahren können Sie bereits illegaler Waffenbesitzer sein. 

Welche Konsequenzen drohen Ihnen als unseren Kunden aus der EU-Feuerwaffenrichtlinie?

"Dank" Schengen wird Folgendes in 2 Jahren automatisch auch für die Schweiz gelten: 

  • Viele bei unserer Kundschaft sehr beliebte und weit verbreitete Waffen und Magazine werden als illegal deklariert. Das heisst, Sie werden diese während einer Übergangsfrist zwar straffrei, aber unentgeltlich abgegeben müssen. Nach der Übergangsfrist sind Sie illegaler Waffenbesitzer. Neben der Beschlagnahme drohen strafrechtliche Massnahmen, sofern Sie über keine Ausnahmebewilligung verfügen.

     
  • Alle anderen Schusswaffen, wie z.B. Revolver, Präzisionsgewehre oder Einzellader können Sie voraussichtlich behalten. Für den Munitionserwerb gehen Sie zum Psychiater und lassen ein medizinisch-psychologisches Gutachten erstellen, welches bestätigt, dass von Ihnen keine Gefährdung ausgeht.

Das heisst: Alle Waffenbesitzer werden von den verschärften Bedingungen betroffen sein!

 

So weit darf es nicht kommen!

Werden Sie aktiv und klären Ihre Schützenkameraden auf. Teilen Sie diesen Beitrag. Unterstützen Sie die Aktion „Finger weg vom Schweizer Waffenrecht!“ durch einen Like auf Facebook. Werden Sie Mitglied bei ProTell - und später, unterstützen Sie das geplante Referendum! 

 

Warum diese Verschärfung?

Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris hat der EU-Ministerrat im Nov. 2015 einen Vorschlag zu einer massiven Verschärfung der EU-Feuerwaffenrichtlinie ausgearbeitet. Dieser ist zwischen EU-Rat und Parlament im Dezember 2016 konkretisiert worden und soll im März 2017 verabschiedet werden. Die Politiker glauben, mit den folgenden (falschen) Massnahmen künftigen Terror drastisch vermindern oder verhindern zu können. 

Waffen Ingold unterstützt ProTell sowie die Aktion „Finger weg vom Schweizer Waffenrecht!“ und empfiehlt jedem Mitbürger, der den Rechtsgrundsatz der Verhältnismässigkeit als elementares Konzept eines Rechtsstaates anerkennt, dies ebenfalls zu tun. 

  • Wir sind nicht gegen die Bekämpfung von Terrorismus
  • Wir sind nicht gegen die Bekämpfung von Gewalttaten
  • Wir sind gegen Massnahmen, welche das eigentliche Ziel verfehlen und dafür Unbeteiligte treffen, d.h. lediglich „Kollateralschäden“ verursachen. 

Alle Massnahmen zielen darauf ab, den legalen Waffenerwerb und -Besitz des Einzelnen einzuschränken und legale Waffen zu illegalen zu erklären. Und dies obwohl alle bisherigen Anschläge (wenn überhaupt mit Waffengewalt verübt und nicht mit Bomben oder Fahrzeugen) mit heute schon verbotenen oder illegal erworbenen Waffen begangen wurden. 

 

Hier ein Überblick über die wesentlichen Änderungen:

  • Es wird ein nationales Überwachungssystem vorgegeben. Dies bedeutet gem. Pro Tell:
    _Registrierung aller Schusswaffen in nationalen Registern, deren Daten zwischen den Mitgliedsstaaten ausgetauscht werden können (also genau das, was die Schweizer per Volksabstimmung 2011 abgelehnt haben!) 
    _Möglichkeit, die Erteilung oder Verlängerung der Erlaubnisse (für alle Waffen) von einer medizinisch-psychologischen Untersuchung abhängig zu machen. 

     
  • Munitionserwerb: Für den Erwerb von Munition werden dieselben Richtlinien gelten, wie für den Waffenerwerb. D.h. ein Strafregisterauszug reicht nicht mehr. Es muss auch hier ein aktuelles medizinisch-psychologisches Gutachten vorgelegt werden.
     
  • vollautomatische Waffen, sowie solche, die in halbautomatische umgebaut wurden, werden verboten (dies ist in der Schweiz schon heute so. Für den Erwerb und zum Schiessen bedarf es einer Ausnahmebewilligung). Diese Waffen sollen nun aus dem Verkehr gezogen werden. Eine Ausnahme wird es vermutlich nur für Schweizer Sturmgewehre 57 und 90 geben.
     
  • Halbautomatische Waffen (sog. Werkshalbautomaten): Kurzwaffen werden grundsätzlich verboten sein, wenn ein Magazin mit einer Kapazität von mehr als 20 Patronen eingeführt ist, und Langwaffen mit einem Magazin größer 10 Patronen. Dies trifft auf eine Vielzahl Gewehre, aber auch einige Pistolen zu.

     
  • Langwaffen, die auf weniger als 60 Zentimeter Länge verkürzbar sind - etwa durch eine einschieb- oder einklappbare Schulterstütze – werden verboten (unabhängig von der Kapazität des Magazins).

     
  • Entschädigungslose Beschlagnahmung aller dann verbotenen Waffen.

     
  • Ausnahmebewilligungen für den Erwerb, Besitz und das Schiessen mit solchen Waffen werden nur noch folgende Personen erhalten:
    _Sicherheitsunternehmer
    _Sammler mit entsprechend genehmigtem Sammelgebiet
    _Reenactor (Historiendarsteller)
    _Sportschützen müssen den Nachweis erbringen, dass sie in einem nationalen oder internationalen Schiesssportverband Mitglied sind, seit mindestens einem Jahr regelmässig trainieren und an offiziell anerkannten Schiesswettbewerben wie z.B. IPSC teilnehmen, in welchen diese (verbotenen) Waffen eingesetzt werden.

     
  • Ein Waffenbesitzer verliert alle waffenrechtlichen Erlaubnisse, wenn er gleichzeitig im Besitz eines oben genannten Magazins und einer dazu passenden Waffe ist, ohne über eine Ausnahmeerlaubnis zu verfügen!!!

     

Wer und wie viele Menschen in der Schweiz werden von diesen Massnahmen betroffen sein? 

Alle Waffenbesitzer! Und das sind in aller Regel Menschen, für welche der Schiessport eines von vielleicht mehreren Hobbies ist und die Waffe ein Jagd- oder Sportgerät, Sammlerobjekt, oder ganz einfach Sicherheit in den eigenen vier Wänden bedeutet. Nicht zuletzt dieses Sicherheitsbedürfnis liess die Zahl der Waffenerwerbsgesuche in der Schweiz 2015 auf 17‘400 ansteigen, was einer Zunahme von 23% gegenüber Vorjahr entspricht.

Gem. Bundesrat befinden sich rund 2 Mio. Schusswaffen in privaten Haushalten bei eben solchen Menschen. Auf 1‘000 Einwohner kommen also rund 250 Waffen. Rund jeder 6. Schweizer Haushalt besitzt Revolver, Pistolen oder Gewehre. Damit sind die rund 500‘000 Waffenbesitzer keine verschwindende Minderheit und die Freude und Interesse an Schusswaffen in der Bevölkerung breit verankert und akzeptiert. Längst nicht jeder ist aktives Mitglied in einem nationalen oder internationalen Schiessportverband.

Wer allerdings ein Verbrechen begehen will, schert sich nicht um die Legalität. Er kommt sehr einfach illegal an Waffen. Alle Anschläge mit Feuerwaffen wurden mit bereits heute verbotenen oder illegal erworbenen Waffen begangen. So sollte man doch den illegalen Handel und Besitz stärker verfolgen, anstatt den legalen, nicht betroffenen Bereich einzuschränken?

 

Hier zwei ausgewählte Beispiele für weitaus zielführendere Ansatzpunkte (auch diese nutzen nichts, wenn sie nicht durchgesetzt werden):

  • Strafverfolgung: Diese ist im Bereich des Waffenrechts kantonal geregelt, der Bund unterstützt lediglich in der Koordination zwischen den Kantonen (WG Art. 36). Soll so internationaler Terrorismus bekämpft werden?

     
  • Wer ohne Berechtigung Waffen verkauft oder überträgt, also illegal, wird im besten Fall nicht einmal bestraft (z.B. bei Fahrlässigkeit, WG Art. 33 Abs. 2). Fahrlässiger Waffenverkauf ? Zum Vergleich: Wer etwas zu schnell fährt und dabei erwischt wird, erhält auch bei Fahrlässigkeit eine Busse. Wo ist hier die Verhältnismässigkeit?

     

Darum noch einmal unser Aufruf: Werden Sie aktiv und klären Ihre Schützenkameraden auf. Teilen Sie unseren Beitrag. Unterstützen Sie die Aktion „Finger weg vom Schweizer Waffenrecht!“ mit einem Like. Werden Sie Mitglied bei ProTell - und später, unterstützen Sie das geplante Referendum! 

Euer Schiessanlage Tivoli Team

 

Weiteren Informationen und Quellen: 

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